Bei Inklusion Digital glauben wir, dass digitale Werkzeuge für inklusive Schule selbst inklusiv sein müssen. Diese Erklärung zur Barrierefreiheit ist eine freiwillige Selbstverpflichtung und wir tun es, weil sie zu unserer Mission gehört und unsere Kund:innen zu Recht WCAG-konforme Werkzeuge erwarten.
SPLINT ist in einem inklusiven Ansatz von Anfang an barrierearm entwickelt worden. Wir achten bei der Konzeption unserer Seiten darauf, Barrieren möglichst zu vermeiden. Zusätzlich haben wir ein Widget entwickelt, das es ermöglicht, die Seite mit wenigen Klicks auf individuelle Bedürfnisse anzupassen. Diese Funktion findest du hinter dem Fragezeichen rechts unten in der Ecke, wenn du auf „Barrierefreiheit“ klickst.
Wir orientieren uns an den Web Content Accessibility Guidelines WCAG 2.1, Konformitätsstufe AA, an der europäischen Norm EN 301 549 sowie am Aufbau, den die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) für öffentliche Stellen vorgibt.
Diese Erklärung gilt für folgende digitale Angebote der Inklusion Digital GmbH:
Nicht erfasst sind:
Für die Barrierefreiheit der Drittinhalte sind die jeweiligen Anbieter verantwortlich. Die internen Bereiche werden bei Bedarf separat bewertet.
Stand: 05. August 2026.
| Angebot | Stand |
|---|---|
| splint.schule (Landing page) | teilweise vereinbar mit WCAG 2.1 AA |
| SPLINT Web-App (Förderplanung, Beobachtung, Feedback) | teilweise vereinbar mit WCAG 2.1 AA |
| PDF-Förderpläne | nicht vereinbar — siehe Abschnitt 3.3 |
Diese Bewertung beruht auf zwei aufeinander aufbauenden Audits:
In der Anwendung steht ein eigenes Barrierefreiheits-Widget zur Verfügung. Es spiegelt einige Anpassungs-Möglichkeiten wider, die moderne Browser von Haus aus bieten — gebündelt direkt in der Anwendung. Über das Widget können Nutzer:innen unter anderem:
Das Widget ist in jeder Seite der Anwendung über das entsprechende Bedienelement erreichbar (hinter dem Fragezeichen rechts unten in der Ecke, wenn du auf „Barrierefreiheit“ klickst).
Die getroffenen Einstellungen bleiben im Browser für die nächste Nutzung gespeichert.
Die folgende Auflistung benennt die uns bekannten Barrieren und die jeweils verletzten WCAG-Erfolgskriterien. Die Reihenfolge folgt der Schwere und der Häufigkeit der Auswirkung auf Nutzer:innen.
Die Anwendung unterstützt derzeit eine responsive Darstellung erst ab einer Mindestbreite von 360 Pixeln. Bei Geräten oder Fensterbreiten von weniger als 360 Pixeln (z. B. ältere Smartphone-Modelle mit einer Standardbreite von 320 Pixeln) kann es zu Darstellungsfehlern, abgeschnittenen Inhalten oder erzwungenem horizontalen Scrollen kommen. Dies widerspricht dem WCAG-Erfolgskriterium 1.4.10 (Umbruch / Reflow).
<h1>) bzw. werden Überschriften-Ebenen übersprungen (z. B. <h1> direkt gefolgt von <h3>). Mehrere Versionsblöcke auf der Startseite tragen identische <h1>-Überschriften, obwohl es sich nicht um eigenständige Inhaltsbereiche handelt. Auch im Footer ist die Hierarchie teilweise umgekehrt.aria-hidden="true" / role="presentation") und fallen damit aus der WCAG-1.4.11-Anforderung heraus; eine UX-seitige Stärkung des Sehkontrastes bleibt davon unberührt sinnvoll.Die App-Seite hat den größten Funktionsumfang und entsprechend die meisten bekannten Befunde:
role="alert" oder aria-live als Live-Regionen markiert und nicht über aria-describedby mit dem zugehörigen Eingabefeld verknüpft. Screenreader bemerken dynamisch erscheinende Fehler daher nicht automatisch.aria-invalid="true" — die fehlerhafte Markierung ist visuell vorhanden, aber Screenreader können den Zustand nicht zuverlässig identifizieren.<fieldset> mit <legend> zusammengefasst. Die Gruppen-Zugehörigkeit ist für Screenreader oft nicht erkennbar.<div> mit Klick-Handler implementiert. Diese Elemente sind weder per Tab erreichbar noch mit Enter/Space bedienbar. Konkret betrifft das u. a. das Drag-and-Drop-Verschieben von Fördermaßnahmen sowie das Auswählen von Antwortoptionen in Beobachtungen. Diese Funktionen sind aktuell nicht zuverlässig per Tastatur bedienbar.aria-label. Screenreader kündigen die Funktionsbeschreibung allerdings über die Tooltips an.Der hell-grüne Akzent wird auch im eingeloggten Bereich (insbesondere in Fortschritts-Indikatoren und in Diagrammen) als Background mit weißer Beschriftung verwendet. Kontrast 2.36 : 1. An weiteren Stellen treten ähnliche Muster auf, typisch sind Hover-Zustände mit oranger Schrift auf hellen Hintergründen sowie helle Grau-Töne in Hilfstexten, deaktivierten Eingabefeldern und einzelnen State-Indikatoren. Für die App lässt sich ein Hochkontrast-Modus über das Barrierefreiheits-Widget (Abschnitt 2.1) aktivieren.
WCAG 1.4.1 (Benutzung von Farbe): Einige Zustände werden größtenteils über Farbe vermittelt:
Analog zu 3.1 — auch in der App treten Multi-<h1>-Seiten und Skip-Levels auf, insbesondere in einigen Förderplan-Bearbeitungs-Seiten. Zusätzlich zeigen einzelne Bereiche strukturell uneinheitliche Hierarchien (z. B. mehrere <h2> auf gleicher Ebene, obwohl inhaltlich untergeordnet) — u. a. beim Förderplan-Erstellen und in der Beobachtungs-Anfrage.
WCAG 1.4.4 (Textgröße ändern): Bei einer Vergrößerung auf 200 % über die Browser-Zoom-Funktion (Fensterbreite 1280 px) überdeckt die Kopfleiste das Hilfe-/Feedback-Element. Das Barrierefreiheits-Widget (Abschnitt 2.1) erlaubt zusätzlich eine direkte Schriftgrößen-Anpassung, die nicht zu diesem Layout-Konflikt führt.
Die aus der App heraus erzeugten PDF-Förderpläne und vergleichbaren PDF-Exporte sind derzeit nicht barrierefrei. Konkret fehlen den erzeugten PDFs u. a. die folgenden Voraussetzungen für die Konformität nach PDF/UA:
Im Sinne der Ehrlichkeit listen wir auf, welche Prüfungen zum Stand dieser Erklärung mit aktuellem Code-Stand noch nicht stattgefunden haben:
Methode: Selbstbewertung auf Basis von WCAG 2.1 AA und EN 301 549, gestützt auf:
eslint-plugin-jsx-a11y-Baseline, Komponenten-Inventar, Token-Kontrast-Analyse, manuelle Komponenten-Inspektion)Werkzeuge: eslint-plugin-jsx-a11y, WCAG-2.1-Luminanz-Formel für Kontrast-Berechnung; KBIT-Prüfschema
Wenn dir Barrieren auffallen oder du Inhalte in einer alternativen Form benötigst, melde dich bei uns. Wir freuen uns über jede Rückmeldung und antworten in der Regel innerhalb von fünf Werktagen.
Inklusion-Digital GmbH
Muskauer Str 44
10997 Berlin
05. August 2026
Eine Version in Leichter Sprache sowie als Video in Deutscher Gebärdensprache ist derzeit nicht verfügbar.